Elisabeth Schieferdecker
Elisabeth Schieferdecker

07318 Saalfeld/Saal

03671-512884
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www.schmoeker-eiland.jimdo.com
1. Klasse, 2. Klasse, 3. Klasse, 4.Klasse, 5. Klasse, 6. Klasse

Biografisches

Elisabeth Schieferdecker, geb. 1959 in Saalfeld, Thüringen. Berufsausbildung zur Reproduktionstechnikerin bis 1978, danach Tätigkeit als Offsetretuscheur bis 1992. Neuorientierung zur Fremdsprachensekretärin bis 1994. Schreiben und Zeichnen sind meine viel geliebten Hobbies.

Auszeichnungen

Der Kinderreiseführer „Abenteuer im Erzgebirge“ ist momentan für den Kammweg Literaturpreis 2018 nominiert.

Bibliographie

„Das Elfenlicht von Arwarah“ Kinderbuch, Biber & Butzemann Verlag, 2012.

„Magische Ferien in Thüringen; Lilly, Nikolas und der Zauberer Urlaubius“, Biber & Butzemann Verlag.

„Abenteuer im Bayerischen Wald; Lilly, Nikolas und das geheimnisvolle Logbuch“, Kinderbuch, Biber & Butzemann Verlag, 2014.

„Abenteuer zwischen Bamberg und Würzburg; Lilly, Nikolas als Pedalritter auf dem Main-Radweg“ , Biber & Butzemann Verlag, 2015.

„Das Geheimnis der Raubritterburg“ Kinderkrimi, Biber & Butzemann Verlag, 2015.

„Abenteuer im Erzgebirge“, Kinderbuch, Biber & Butzemann Verlag, 2016.

Themenangebot

"Mein Anliegen ist mitzuhelfen, dass Kinder zu Leseratten werden und das Schmöker-Eiland ganz oft besuchen. Aber selbst beim Abtauchen in das Reich der Fantasie, kann man ein bisschen Wissen vermitteln, darum sind alle meine bisherigen Werke mit etwas Heimatkunde gewürzt. Über einen Besuch auf meiner Homepage würde ich mich freuen!"

Die Lesungen sind für Kinder von 5 bis 9 und von 10 bis 99 Jahre geeignet. Anschließend bin ich bereit Fragen rund um das Schreiben und zur Entstehung eines Buches zu beantworten.

Unterrichtsmaterialien und ein Lehrerhandbuch, können von der Homepage des Verlags www.biber-butzemann.de/unterrichtsmaterialien kostenlosheruntergeladen werden. 

Leseprobe

Das Elfenlicht von Arwarah

Eine Hommage an die Saalfelder Feengrotten

Till, Lilly und Flora hatten in den letzten Wochen gelernt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man sich nicht vorstellen kann und die bei den Menschen keinen Namen haben. Die fabelhaften Lebewesen, denen sie hier begegneten, sprengten ihr Vorstellungsvermögen jedoch gänzlich. Sprachlos tapsten sie an den Reihen der Anwesenden vorbei, auf die ihnen zugewiesenen Plätze. Sie hatten gelernt, dass man andersartige Menschen nicht schamlos anstarrt, aber hier konnten sie ihre Blicke nicht von der bunten Gesellschaft lassen, die aus den wunderlichsten und schillerndsten Wesen bestand, die sie je gesehen hatten. Es sah so aus, als ob jede Gattung der  Bergbewohner eine kleine Abordnung geschickt hatte. Da waren die lieblichen Nymphen, Baumgeister der Eichen und ihre Schwestern die Meliai. Daneben saßen die Harpyen und die Schmetterlingsmenschen mit ihren bunt gemusterten Flügeln. Bergelfen, Gnome und Zwerge waren anwesend. Ein uralter Faun, der auf einen Wurzelstock gestützt am Feuer stand, schien der Wortführer zu sein.
„Sei uns willkommen, Hüterin der Quelle! Seid willkommen Menschenkinder! Wir alle, die wir hier zusammengekommen sind, haben die Kunde von der Befreiung unseres Königs vernommen! Wie ihr wisst, herrschte lange Zeit Unfrieden zwischen den Völkern im Flachland und denen der Bergwelt. Hier oben zählen vor allem die alten Traditionen. Das Rad der Zeit geht langsam. Lange blieben wir von den Auswirkungen des schwarzen Zaubers verschont und haben nichts unternommen, um den Stämmen im Tal zu helfen.
Später, als Farzanah schon so stark und Arindal gefangen war, fühlten wir uns machtlos und klein. Der rechte Augenblick schien verstrichen zu sein. Diese Menschenkinder haben uns aufgerüttelt. Sie haben uns gezeigt, was man mit Selbstlosigkeit, Einigkeit und Mut erreichen kann!“ Der alte Faun blieb vor Flora stehen und legte ihr die Hand auf den roten Schopf. „Du bist noch recht klein und hast doch keine Angst gezeigt!“, sagte er, wobei sein Ziegenbärtchen bewegt auf und nieder hüpfte.Hinter dem Rücken fasste Flora Lillys Hand, eine Geste, die dem Alten vorborgen blieb.
„Heute haben wir uns versammelt um darüber abzustimmen, ob und wie wir den Stämmen im Flachland helfen können."
Scheinbar hatte er damit genug gesagt, denn er schlurfte auf seinen Stock gestützt zurück zu seinem Platz. Eine geraume Weile herrschte Stille, dann aber meldeten sich gleich mehrere Vertreter zu Wort. Ein heißer Disput über das für und wider, das wann und das wie der Einmischung entbrannte.
Die Kinder waren müde vom Flug und hatten Mühe, den verschiedenen Dialekten zu folgen. Lilly glaubte zu bemerken, dass selbst der alte Faun von Zeit zu Zeit einnickte. Endlich, da kein Ende in Sicht war, ergriff Tibana das Wort.
„Meine lieben Freunde!“, begann sie und blickte dabei liebevoll in die Gesichter der Anwesenden. „Warum seid ihr heute Abend hier? Wieso habt ihr die langen Wege und Strapazen auf euch genommen?“, fragte sie. „Ich will es euch sagen: In euren Herzen und euren Seelen habt ihr schon längst entschieden, dass ihr mithelfen wollt, Arwarah wieder zu dem zu machen, was es einst war. Im Augenblick sollten die alten Wunden vergessen sein und die unterschiedlichen Meinungen sollten zurücktreten vor dem Wunsch aller: Unsere fabelhafte Welt zu erlösen. Wenn wir dies gemeinsam bewerkstelligt haben, dann werden wir mit Leichtigkeit Wege finden, um auch dem einzelnen gerecht zu werden! Die heutige, denkwürdige Nacht wird in die Geschichtsbücher Arwarahs eingehen, denn es ist die Nacht, in der das Ratsfeuer zum ersten Mal brannte. Ich schlage vor, dass wir dies zur Tradition machen und unsere Brüder und Schwestern aus dem ganzen Feenreich dazu einladen.“
Lauter Beifall beschloss diese Rede und weiterer Worte bedurfte es nicht. Zwar blieb der ein oder andere Gast noch beim Feuer sitzen und sprach dem süßen Honigwein der Nymphen zu, Lilly, Flora, Till und Alrick aber wurden von den Zentauren in die nahe gelegenen Wohnhöhlen begleitet, wo sie auf weichen Fellen eine angenehme Nacht verbrachten.

 

Das Geheimnis der Raubritterburg

Ein Thüringer Kinderkrimi
Zusammenfassung

Eigentlich könnten Franziska und Johann glücklich sein das endlich Sommerferien sind, wäre da nicht die Aussicht auf einen oberlangweiligen Aufenthalt bei ihrer Großmutter Martha in Saalfeld. Doch dann kommt alles ganz anders!
Eines schönen Nachmittags lernen sie die Zirkuszwillinge Leonardo und Phillipo Brunelli, kurz Leo und Pepe genannt, kennen und von da an ist die Langeweile passé. Gemeinsam lösen sie das Geheimnis um einen alten Brief, den Birbo, der lustige Zirkusschimpanse, in der Burgruine findet. Bei diesem spannenden Abenteuer geraten sie auf die Spur der beiden Ganoven Koslowski, genannt „Narbengesicht“, und seines Kumpanen Schlümann, die dem Zirkus schaden wollen und scheinbar Schuld am Unfall des alten Zirkusdirektors sind.

 

Magische Ferien in Thüringen
Lilly und Nikolas und der Zauberer Felix Urlaubius
Zusammenfassung

Ein Entdeckerbuch zum Nachmachen mit kostenlosem Unterrichtsmaterial

 

Für die Sommerferien hat Nikolas von seiner Lehrerin eine besondere Aufgabe bekommen: Er soll ein Reisetagebuch schreiben. Da die Familie in den Thüringer Wald reisen wird, bezweifelt er, dass es am Ende viele spannende Erlebnisse enthalten wird. Doch Nikolas und Lilly haben nicht mit dem großen Zauberer Felix Urlaubius gerechnet, der während der Reise jedem Familienmitglied einen ganz besonderen Wunsch erfüllen wird.
So gehen sie auf spannende Schatzsuche, wandern, treffen Feen und lernen sogar ein bisschen Reiten. Der Aufenthalt in Thüringen wird zu einem unvergesslichen Abenteuer. Aber eine Frage stellt sich: Wird der Zauberer auch Nikolas‘ Wunsch – Eine Reise zum Mond – erfüllen?